Nächster Vortragstermin von Prof. em. Dr. Claudia von Werlhof: Heidelberg

Vortrag zur Jahrestagung der GPPP (Gesellschaft für Psychohistorie und Politische Psychologie) mit dem Titel: „Die weiblich-mütterliche und die kindheitliche Dimension im individuellen Leben und im Laufe der Menschheitsgeschichte“.

Prof. em. Dr. Claudia von Werlhof spricht zum Thema: „Überblick über die Patriarchatskritik“, 7.4. 2019, um 9.30 in Heidelberg, Bergheimerstr. 20, Seiteneingang, Institut für Medizinische Psychologie,

Aus dem Expose:

Die bisherige Patriarchatskritik war v.a. auf eine Analyse der politischen Macht und Herrschaft von Männern über Frauen reduziert. Dazu gehört auch die Wahrnehmung des Patriarchats als einer lediglich „kulturellen Orientierung“. Dann kam die Analyse der ökonomischen Ausbeutung von Frauen in der Moderne dazu und es entstand der Begriff des„kapitalistischen Patriarchats“. Zuletzt kam es zur „Kritischen Patriarchatstheorie“. Diese bezieht auch die v.a. fehlende Frage nach dem Naturverhältnis und der Technik ein und entwickelte einen neuen Zivilisationsbegriff. In der Zivilisation des Patriarchats geht es um den Versuch, die „Mutter am Anfang des Lebens“ – mater arché – durch einen „Vater“ – pater arché – zu ersetzen. Das Patriarchat ist demnach eine frauen-, mutter- und naturfeindliche Zivilisation, die einer Utopie von den angeblichen Segnungen der Zerstörung und künstlichen Neu- „Schöpfung“ der Natur und des Lebens folgt, welche „besser“ und „höher“ sein soll, und der Mütter i.w.S. gar nicht mehr bedarf. Während die Psychologie von einem evolutionären Gesellschaftsbild ausgeht, das von der Magie, dem Mythos und der Ratio bis heute „aufsteigt“, und mit ihm die Psyche, geht die Kritische Patriarchatstheorie umgekehrt von einer De-Evolution aus, die mit dem Patriarchat beginnt und zu einer alles verkehrenden, buchstäblich perversen, das Lebendige im Prinzip„hassenden“ Zivilisation führt, sodass inzwischen das Leben auf Erden bedroht ist. Was bedeutet diese patriachatskritische Sicht für die Psychologie?

Tagungsflyer: http://www.psychohistorie.de/tagungen/33_Jahrestagung_Heidelberg_04_2019.pdf
Website: http://www.psychohistorie.de/

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VERNETZUNG FÜR DIE OHREN. OPEN STAGE FÜR DIE AUGEN. Mit der Intention LiebhaberInnen der elektronischen Musik auch unter der Woche die Möglichkeit zu bieten, MusikerInnen zu lauschen, wenn sie ihren Instrumenten neue Klänge entlocken, wurde 2006 den TUBEKLUB gegründet. Von Beginn an war es den Organisatoren ein Anliegen, vielseitig zu booken, neue Musikstile - wie damals u.a. Dubstep - unter die Partycrowd zu mischen und die Besucher in neue Klangdimensionen zu entführen. Angestrebt wurde und wird demnach eine Öffnung in das weite Feld der elektronischen Musik, die Konzentration auf ihre Vielfältigkeit und eben nicht die Eintönigkeit. Der „TUBE“ steht demnach für elektronische Musik abseits des kommerziellen Mainstreams. So werden die Besucher an einem Abend immer auf eine musikalische Reise durch mehrere Stile eingeladen. Das verbindende Element und die Quintessenz aller präsentierenden Artists jedoch ist es, Stile der elektronischen Musik zu zitieren, ohne in deren Regeln verhaftet zu bleiben, Sound weiter zu denken. So ist kein TUBEKLUB wie der andere, und bleibt trotzdem jedes Mal Garant für intelligente Musik in entspannter Atmosphäre. INTERCOMMUNICATION FOR THE EARS. OPEN STAGE FOR THE EYES. TUBEKLUB was founded in 2006 with the intention to give lovers of electronic music the chance to listen to musicians when they are trying to charm new sounds out of their instruments. From the start the organizers were eager to book many-sided in order to supply the party crowd with new styles – as for example the Dubstep back then – and to lead the audience into new dimensions of sound. Therefore the aim has always been to open the wide field of electronic music, and to concentrate on variety instead of the prevailing monotony. Thus the "TUBE" stands for electronic music beyond commercial mainstream. Every evening the audience is invited to make a musical journey through various styles. The linking element and quintessence of all presented artists is their way to quote styles of electronic music without being stuck to their regulations, and to refine sounds. So, no TUBEKLUB is like the other, but intelligent music and relaxed atmosphere is always guaranteed.