Mag. Mathias Weiss

mag-mathias-weissMag. Mathias Weiss, geb. 1983 in Hallein, Österreich, ist Doktorand am Institut für Soziologie der Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie der Universität Innsbruck, war Teilnehmer der ersten internationalen Climate Engineering Conference „CEC14 – Critical global Discussions“ in Berlin und schreibt seine Dissertation über den Themenkomplex „Geoengineering vs. Zivilgesellschaft“. Er hat eine handwerkliche Ausbildung als Zimmermann und verwirklicht regelmäßig Projekte mit Holz. Seit 2003 engagiert er sich in der alternativen Kunst- und Kulturszene und ist Musikliebhaber und  Schallplattensammler mit einer Vorliebe für die Klänge der jamaikanischen Diaspora. Er ist in den Vereinen „PBME – Planetare Bewegung für Mutter Erde“ und „Fipaz – Forschungsinstitut für Patriarchatskritik und alternative Zivilisationen“ aktiv und hat einen Sohn.

Eckdaten:

Diplomstudium am Institut für Soziologie und Kulturwissenschaft an der Universität Salzburg.
Diplomarbeitstitel: Die „kritische Patriarchatstheorie“ – Entstehung und Perspektiven. Von der Matriarchatsforschung zu einer Meta-Theorie der Moderne.

Derzeit Doktorand bei Prof. Dr. Claudia von Werlhof und Prof. Dr. Max Preglau an der Universität Innsbruck, mit dem Schwerpunkt „Geoengineering im gesellschaftlichen Diskurs“ mit Forschungsinteresse am Verhältnis Technik, Natur und Gesellschaft aus patriarchatskritischer Sicht.

Mitglied im Forschungsinstitut für Patriarchatskritik und alternative Zivilisationen FIPAZ e.V.

Mitglied der PBME – Planetare Bewegung für Mutter Erde.

 

Zum Dissertationsthema: „Geoengineering vs. Zivilgesellschaft“

Ziel der Arbeit ist es, die Frage zu klären, ob und wie die klimamanipulierende Option des Geoengineering als ein die Klimaveränderung auslösender Faktor behandelt – oder nicht behandelt – und im naturwissenschaftlichen bzw. öffentlichen Diskurs konstruiert wird. Dabei soll gezeigt werden, dass Geoengineering im Begriff ist, eine neue Stufe in Richtung der Umsetzung einer Ideologie zur totalen „Maschinisierung (Genth) und Kontrolle über den Planeten und alles Lebendigen zu erlangen, um ihn zum 1. Mal in der Geschichte in den militärischen, wirtschaftlichen sowie ingenieursmäßigen Griff zu bekommen. Dies soll mittels einer soziologischen Ideologiekritik und Analyse aus der Perspektive der „Risikogesellschaft“ (Beck), der Kritischen Theorie wie auch der „Kritischen Patriarchatstheorie“ (Werlhof) aufgrund ihrer sozialwissenschaftlichen Technikkritik erfolgen.

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