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Wir sind Virus!

Wie ich höre, sind wir astronomisch gesehen gerade im Zeitalter der geistigen Befreiung angekommen. Das muss ja dann noch ein paar mehr Leute erreichen außer uns! Denn die geistige Befreiung wird anstecken wie der Virus – als geistiger Virus! Den kann man allerdings nicht mehr verbieten, ersticken und verschleiern. Denn: Er lacht!
Komischerweise sitze ich ausgerechnet jetzt an einem Kapitel über die „Hexen“-Verfolgung,
die auch nicht zufällig bisher vom Mainstream nicht „verstanden“, ja – absichtlich – noch nicht einmal bemerkt wurde. Und siehe da:
Es ist heute ganz ähnlich wie damals. Es wird ein Feind konstruiert – damals die „Hexe“, heute das Virus bzw. wir, die Virusträger/die „Pandemie“ – und als Stereotyp definiert und aufgebaut – also als etwas, das es von sich aus so gar nicht gegeben hat. Es handelt sich um eine Erfindung, ein Konstrukt, wenn auch auf einer realen Basis, zumindest heute. Denn den Virus gibt es wirklich und er kann wirklich schaden!
Nach seiner Erfindung wird der jeweilige Feind als das Böse, Gefährliche, Mächtige und Weltzerstörende per se definiert, propagiert und mithilfe der Medien öffentlich als Wahnvorstellung verbreitet. So bekommen die Menschen Angst vor ihm, geraten sogar in Panik, verstecken sich vor ihm, um nicht mit ihm ihn Berührung zu kommen, und beteiligen sich entrüstet an seiner Verfolgung.
Das wurde mit dem „Klimawandel durch CO2“-Wahn in den letzten Jahren ja auch schon zu erreichen versucht. Aber Greta Thunberg hat es trotz Unterstützung von ganz Oben nicht geschafft, eine derartige Panik auszulösen.
Bei den angeblichen „Hexen“ wurde der Wahn auch von ganz Oben inszeniert, und im Übrigen ebenfalls mittels der Medien, die bei der Gelegenheit förmlich erfunden wurden, nämlich durch die Verbreitung einer Schrift mithilfe des gerade erfundenen Buchdrucks – dem unglaublich primitiven, hass-strotzenden Machwerk eines Oberinquisitors und eines Theologieprofessors, dem sogenannten „Hexenhammer“, Malleus Maleficarum, von 1487!
Darin wird zum Krieg geblasen, und dann wird real ausfindig gemacht, abtransportiert, gequält und getötet, und es werden „Schutz“-Maßnahmen erfunden und vorgeschrieben, an die sich alle halten müssen. Auch damals schon gab es eine Art social distancing, um sich bei einer „Hexe“ nicht anzustecken, denn die war ja angeblich mit dem Teufel unterwegs und von dämonischen Kräften umweht.
Auch damals schon bewirkte der Schutz das Gegenteil, nämlich keinen Schutz vor der „Hexe“, heute dem Virus bzw. uns als Virusträgern. Denn zumindest als weltbedrohende gab und gibt es sie ja gar nicht. Sondern der Schutz bedeutete eine Erniedrigung und Entwürdigung aller Beteiligten, der „Hexen“ wie der Virusträger, die wir heute ja platterdings alle sind: Wir sind Virus!

Neben dem Abstand zu den anderen „Viren“ und der Vermeidung eines Kontakts mit ihnen ist die Maske daher Maulkorb und Sprech-Denkhemmung. Der Mund ist Ausdruck des Geistes, des Luftelements, und wir sollen nicht mehr frei atmen-denken, obwohl – bzw., gerade weil – die angebliche Krankheit eine Lungenkrankheit ist. So sollen wir bald an unseren ungedachten oder unaussprechlichen Gedanken ersticken. Aber im neuen Zeitalter der geistigen Befreiung – sic! – wird eben das nicht gelingen! Es kann nicht gelingen, weil der Geist LACHT! Er oder sie, die Geistin, früher „ruah“, hat erkannt, was ist, und das freut ihn/sie über die Massen!
Daher würde ich heute nicht gern auf der anderen Seite stehen, derjenigen, die immer noch versucht, den Geist wie die „Hexe“ oder den Virus in ihre muffigen Verliese zu sperren oder feige hinter einem Schleier zu verbergen…
Wer diese Vermummung – warum nicht gleich Burka für alle? -, also das öffentliche Verschwinden als Individuum, Mensch und Person, nicht akzeptiert – während es als Verschleierung sonst verboten ist – wird dann ja sofort erkenn- sowie denunzierbar. Und die DenunziantInnen sind doch tatsächlich in schlechter alter Tradition alle schon wieder da! Ihr sorgt dafür, dass wir wie der Feind behandelt werden können: Ihr bestätigt die Gefährlichkeit des Virus und damit die von uns. Denn Virus und Virusträger sind ja eins, so wie “Hexe“ und Satan!
Also gut. Packen wir den Stier bei den Hörnern: Jawoll, wir sind Virus!

Ja, wir bekennen uns dazu! Wir sind ganz gefährliche Monster, und ihr solltet allesamt vor uns davonrennen. Aber schnell! Nur, vor euch selbst könnt ihr nicht davonrennen, das ist das Dumme. Denn diesmal sind alle „Hexen“, nicht nur die anderen, und auch ihr seid potenzielle Virusträger! Also erklärt ihr euch mit uns auch selbst zu Monstern!?

Und es ist gar kein Witz. Denn die dagegen klagende Heidelberger Anwältin Bahner ist dafür wie die Hexen im 18. Jahrhundert in die Psychiatrie geschafft worden, wenn auch nicht mehr auf den Scheiterhaufen wie noch kurz davor! Sollen wir also froh sein, dass zumindest die Scheiterhaufen inzwischen weggefallen sind? Denn so aufgeklärt war man ja im 18. Jh., dass der Satan wegfallen konnte, nicht aber die „Hexe“…
Zu modernen „Hexen“ wurden aber auch die vom proklamierten Wahn „abweichenden“ Ärzte Wodarg, Schiffmann, Binder etc. erklärt, und es wurden und werden immer mehr..! Die Befreiung des Geistes ist ansteckend, und dieser Virus macht gesund! Seien wir Virus!

Exempel müssen statuiert werden, um den Ernst der Lage zu demonstrieren. Es ist offenbar derjenige der zurzeit Herrschenden im Sanitäts-Diktat. Denn sie fürchten ganz zurecht den Einbruch der Propaganda-Mauer … Daher wird der Ausnahmezustand ausgerufen, mit dem das Diktat – die buchstäbliche Diktatur – gerechtfertigt werden soll. So geschehen übrigens auch bei der „Hexe“. Ihr angebliches Verbrechen galt als „Ausnahmeverbrechen“, crimen exceptum, für das neben allen möglichen Gesetzesänderungen, welche die Folter erlaubten, sogar eine Parallel- und Ausnahmegesetzgebung installiert wurde, um die von der sonstigen Rechtsordnung völlig abweichenden, absurden Gerichtsverfahren und Bestrafungen zu ermöglichen – wie es dann auch bei der Judenverfolgung der Fall war!

Aber es mangelt nicht an weiteren historischen Parallelen. So wird auch heute außerdem mit dem Schuldigwerden gedroht, einer moralischen Keule der besonderen Art, denn wer abweicht oder auch nur abweichend denkt, gefährdet angeblich andere. Er ist wie derjenige, der mit der Hexe kooperiert, und dadurch angeblich gleich mit Satan im Bunde sei. Er wird also durch eine „Kontaktschuld“ gleich selbst zum Verbrecher! Die „Hexe“ färbt ab, sie kontaminiert so, wie der Virus überspringt, egal, ob von der Fledermaus oder meinem Enkelkind!
Nun gut, dann kann das der geistige Virus auch! Wir sind Virus!

Auf diese Weise kriminalisieren sie uns also alle schon „präemptiv“ – wie Ex-US-Präsident George Bush sagte – also prophylaktisch und behandeln uns so, als ob wir alle von Natur bzw. dem Virus als böser Natur aus, von vornherein Terroristen wären. Sie nehmen uns unsere Freiheitsrechte weg, und zwar so, dass wir dem selbst möglichst auch noch zustimmen. Als potenziell Kranke, ja quasi Aussätzige, andere Ansteckende sollen wir ein schlechtes Gewissen haben, so, als hätten wir schon ein Verbrechen begangen, indem wir einfach nur da sind. Genau wie bei der „Hexe“! Das gilt gerade für die Älteren übrigens, die angeblich besonders geschützt werden sollen. Nichts da: Sie meinen, die seien besonders gefährlich!

Wir alle sind also jetzt als potenzielle Verbrecher definiert, weil wir potenzielle Virenträger sind! Das ist unser neuer „Naturzustand“! Die böse Natur aber, sie muss bezwungen werden…
Das hat man bei den „Hexen“ auch schon gesagt, denn sie hockten auf dem Zaun zwischen Wildnis und Zivilisation, der „Hecke“. Da ist es nur konsequent, wenn in China wegen Corona nun die Wildtiermärkte geschlossen wurden…Dann kann kein Virus mehr überspringen über den Zaun…

Damit auch der geistige Virus nicht überspringt, muss klarerweise die Trennung der Menschen voneinander durchgesetzt werden. Sonst würden sie sich zusammenrotten und die Köpfe zusammenstecken. Die Versammlungsfreiheit als Haupt-Grundrecht ist daher zurzeit nahezu abgeschafft.

Ab und zu wird neu orchestriert, indem der Virus/die Seuche/die Hexe anderswo triumphiert. Ja, die Gefahr kann auch wiederkommen, und ein zweites Mal das Land verwüsten. Immerhin weiß man noch nicht einmal, ob die Genesenen immun sind oder sich wieder anstecken können! Also die Drohung ist: Alles Schreckliche ist möglich, und zwar immer und immer wieder! Der Feind ist tückisch und hinterhältig. Man darf nicht nachlassen, ihn zu fürchten und zu bekämpfen. Und ein Land nach dem anderen, ein Mensch nach dem anderen wird davon befallen. Man denkt an Heuschrecken…, überhaupt Ungeziefer. Sauberkeit und Hygiene helfen dagegen. Man besprüht das Böse… Wie das geht, erleben wir ja schon lange am Himmel, und wer weiß, was und wer damit eigentlich gemeint ist… am Ende immer wir, denn wir sind Virus!

Die Panikmache wird immer wieder neu in Gang gesetzt, wer weiß schon, wo der Feind bald einmal wieder zuschlägt. Man darf in den Anstrengungen nicht nachlassen! Und selbst, wenn nur ganz Wenige der mit dem Virus angeblich wirklich infizierten Bevölkerung gestorben sind, wie in Österreich, so ist dies kein Grund zum Jubel. Im Gegenteil, es zeigt ja nur, dass eine „Herdenimmunität“ noch weit ist, und daher mit einer schlimmen Ausbreitung der Seuche nun erst recht gerechnet werden muss. Man stehe also erst am Anfang des Kampfes mit den Viechern, denen der Herde und den Viren. Denn wir sind Virus!

Da kann man schon darauf wetten, dass der Virus im Sommer oder Herbst spätestens und mächtiger als je zuvor wiederauftaucht. Man braucht es nur zu verkünden! So wurde die Zunahme der Verseuchung verkündet, als sie schon längst wieder abgeflacht war…
Tote gibt es immer, die man vorweisen kann. Auch heute weiß niemand, wer wirklich am Feind gestorben ist, ja ob überhaupt…! Es gibt keine Beweise dafür. Die Pathologie ist leer.

Da es angeblich keine Mittel gegen den Virus gibt, etwas, das Dr. Klinghardt als falsch nachgewiesen hat, wissen wir auch nicht, ob die Kranken überhaupt die geeignete Behandlung erfahren, ganz zu schweigen von den Alten, die eine Todesspritze bekamen, wie in Frankreich… ob mit Triage oder ohne. Wer hat das gezählt? Dabei sollen die Älteren, wie gesagt, angeblich besonders geschützt werden. Und siehe da, es ist wieder einmal alles verkehrt herum…
Das Datendurcheinander und seine Kontrolle von oben ist jedenfalls kein Zufall. Es garantiert, dass der Ausnahmezustand verlängerbar ist – oder überhaupt beibehalten werden kann, indem man behauptet, die Gefahr sei immer noch, wieder oder überhaupt da.

Im Prinzip sind heute also nicht nur Frauen, sondern alle Menschen überall auf der Welt potenzielle „Hexen“, der mögliche Feind, denn wir sind alle potenzielle Virusträger, auch wenn wir selbst gar nicht erkrankt sind. Das ist ein besonders gelungener Trick in der Panik-Kampagne. Alle Menschen sind heute als Feind definiert, denn sie können, auch ohne selbst erkrankt zu sein, angeblich den Virus an andere weitergeben. Wir sind alle Virusträger, auch die Gesunden und auch die Kinder, die ebenfalls Masken tragen, damit sie andere nicht gefährden, z.B. Opa und Oma! Was lernen die denn da? Wir sind Virus!

Dieses massenpsychologische Rezept aus Angst, Wahn, Verwirrung und Schuldzuweisung hat ein halbes Jahrtausend lang in Europa funktioniert und es funktioniert erneut – diesmal vielleicht sogar weltweit!
Bisher.

Das Rezept wurde ja auch nie öffentlich erkannt oder gar diskutiert! (Nicht umsonst interessierte sich Himmler für die Hexenverfolgung, nämlich um davon für die Methoden der Judenverfolgung zu lernen. Und die feministische Forschung zu den Hexen wurde und wird nach wie vor von Historikern, Theologen, Naturwissenschaftlern, Politologen, Psychologen und anderen „Wissenschaften“ bekämpft oder einfach negiert). Heute sehen wir, warum!
Ungläubige! Ketzer! Die muss es immer geben können…

Am Ende hat man während des Krieges gegen den „Feind“, der ein äußerer ebenso wie ein innerer, buchstäblich in uns steckender, ist, die ganze Ordnung der Gesellschaft bei dieser Gelegenheit umgekrempelt, denn allein darum ging es, und völlig neue Verhältnisse geschaffen. Der Feind wird am Ende besiegt oder in Schach gehalten, damals die Frauen, heute das Virus bzw. die Virusträger, also wir alle, und die neue Ordnung, die aus dem Ganzen hervorgeht, tut dann so, als sei sie die Rettung für alle und das einzig Richtige sowie Vernünftige.
Aber sie wird nicht auf die Verfolgung des „Feindes“ verzichten, selbst wenn er im Moment überwunden scheint: Man kann nämlich die Methode immer dann anwenden, wenn man wieder größere Veränderungen durchsetzen oder aufrechterhalten will.
Bei den Hexen war es die Erfindung des autoritären Staates und des Kapitalismus mit seiner Ausbeutung, also die Neuzeit/Moderne, die mit Gewalt und Krieg an die Stelle einer wieder egalitären gemeinsamen Ordnung der Gleichen, wie es die damaligen sozialen Bewegungen anstrebten, trat. Heute ist es die totalitäre, globale NWO mit neuen Technologien, die uns – sofern wir den Prozess ihrer Implementierung überleben – zu Cyborgs, an die Künstliche Intelligenz direkt angeschlossene transhumane Menschmaschinen machen sollen…
Deshalb darf die gewaltsame, gleichzeitig „moralische“ und alles in verwirrender Weise verkehrende, die Betroffenen massiv täuschende Methode ihrer Erzwingung und Oktroyierung nicht durchschaut werden.
Diese Methode ist die „Mortifikation“, die Unterwerfung der jeweiligen, dafür erst einmal erfundenen und zum Popanz aufgebauten Bösewichte, heute wir alle, um nach der Großen Transformation das ebenso „Große Werk“ einer neuen Ordnung installiert zu sehen, ohne dass der Aufstand gegen dieses Projekt riskiert werden musste. Denn der wurde ja als ein Aufstand des „Bösen“ erfunden, als es diesen Aufstand noch gar nicht gab, um ihm – als der zu erwartenden Rebellion gegen den Umbruch – zuvorzukommen, und die Kräfte dabei in die umgekehrte Richtung zu lenken. Welche eine Verkehrung! Sie ist überall anzutreffen! Es hat – bisher – und auch diesmal geklappt, sie durchzusetzen!

Da kann man bei der Gelegenheit jetzt auch das 5G Netz und alle Anlagen dafür beschleunigt installieren, ohne mit den fälligen Protesten rechnen zu müssen, denn 5G gehört folglich zum „Systemrelevanten“ und braucht nicht zu warten, bis der Feind besiegt ist.
Ja, mit 5G werden neue Erkrankungen auftauchen, die dem Feind ähneln und daher eben diesem angelastet werden können. So kann die fragliche elektromagnetische Dauerbestrahlung etwa eine Beschädigung von Zellen hervorrufen, die ihre Fähigkeit erlahmen lässt, genügend Sauerstoff aufzunehmen… Die Zelle glaubt zu ersticken…. Wie praktisch, denn dann gibt es wirklich ein Problem – und das auf Dauer! Es rechtfertigt die Aufrechterhaltung des Ausnahmezustands wegen der angeblichen Permanenz des Virus! Wir sind Virus!

Es zeigt sich auch schon, in welche Richtung es diesmal noch geht: Der Mensch soll als humaner verschwinden. Die Trennung voneinander, die Kommunikation über Maschinen, ja schon bei den kleinen Kindern, die dazu mit Trennwenden voneinander isoliert sind, sie ist nur der Anfang!
Es ist die patriarchale Utopie – von u-topos, der Welt ohne Orte, ohne konkretes Miteinander, ohne Lebendigkeit. Sie ist die prämaschinelle Form unserer Integration als Dinge in das „Internet der Dinge“, die sogenannte Digitalisierung nämlich, die dann direkt maschinelle Form annimmt, falls es Bill Gates u.a. gelingt, uns mit Chip-Implantaten zwangsweise zu impfen.
Wer sich nicht impfen ließe, dürfe z.B. nicht mehr reisen, sagt Gates. Mit Chip ist es aber aus mit der Entscheidungsfreiheit, von anderem ganz zu schweigen. Da werden wir lenkbar, beobachtbar und erpressbar, und das sowohl im Denken, im Handeln, wie im Fühlen…ja, wir werden tötbar.

Es ist wie Amazing Polly es in ihrem Video schildert. Man unterwirft uns und nimmt uns unser Menschsein – die große Mortifikation – und schließt uns in den elektronischen Käfig ein ins Große Werk des „Internet of Things“, IoT, der NWO. So werden wir vom Virus zum Ding, der Rest ist Geschichte, er verschwindet von der historischen Bühne! Extinction Rebellion meint genau das – allerdings umgekehrt wie man glaubt! Das ist dann die richtige „Postmoderne“ und das perfekte Patriarchat! Die Mega-Maschine hat die Natur, die Frauen und nun auch die übrigen Menschen durch ihre großartigen Schöpfungen „ersetzt“. Als nicht Ersetzte sind sie dann verzichtbar. Man nennt sie Dinosaurier oder auch „Gelee“. Grüßen da die Guide Stones aus Georgia?

Wollte man das alles nicht, dann müsste man wirklich eine alternative, postkapitalistische und postpatriarchale Welt für alle (!) schaffen – aber das steht da Oben wirklich nicht zur Debatte und auch sonst nirgendwo, soweit ich blicken kann. Denn die Grünen als ehemalige Hoffnungsträger sind längst auf die Gegenseite gewechselt, ja führen sie politisch an! Währenddessen läuft ökonomisch gesehen die Kapitalzerstörung der kleinen, mittleren und nicht zur Konzernwirtschaft Gehörenden, der alten Industrien und Produktivkapitale, im Norden wie im Süden. Doch deren Vertreter glauben immer noch an Schutz und Entschädigung und wehren sich nicht, oder sind sie gekauft wie offenbar sämtliche PolitikerInnen?

Das bedeutet, dass wir in Zukunft nicht alle mehr dabei sein sollen. Mithilfe der Seuche kann das ja beginnen. Der mehr oder weniger große Rest der Menschheit „kann wegfallen“ und soll es auch – u.a. durch die Impfung von 7 Milliarden Menschen. Bill Gates als Quasi-Chef der WHO hat selbst gesagt, dass Impfen zur Bevölkerungsreduktion wichtig sei. Aber er ist ja nun auch angezeigt von Robert Kennedy jr. Und Trump hat der WHO die Mittel der USA entzogen. Er trägt übrigens keine Maske. Ich vermute, er würde es einfach ablehnen, dahinter zu verschwinden.

Also was wollen wir noch, um uns ein Bild von der Weltkrise zu machen? Dass das „Defender 2020“- Manöver der NATO doch tatsächlich gegen Corona da ist, wie Global Research mit M. Dinucci aufdeckt? Dass das Drehbuch für die Pandemie, die erst heruntergestuft definiert werden musste, damit sie auf den COVID-19-Virus zutrifft, schon vor 10 Jahren eingeübt wurde – sozusagen in einem etwas früheren Manöver – und auch 2012 schon in der Bundesrepublik detailliert in den Akten steht, ganz zu schweigen von einem Manöver im letzten Jahr, dem Event 201 in New York? Und jetzt passiert zufällig genau das!?
Und schließlich sollen wir auch noch glauben, dass ein vertrauenswürdiger Impfstoff, falls es einen solchen überhaupt geben kann, und das noch aus den Händen eines selbst erklärten Bevölkerungsreduzierers, ganz bestimmt gefunden werden kann, obwohl keiner weiß, was COVID-19 eigentlich ist – ein Phantom, das kommt und geht, sich dauernd verändert, und im Zweifel kaum oder überall nachweisbar ist…?

Das Geheimnis des Virus und wozu er da ist, ist hiermit gelüftet, die Katze ist aus dem Sack. Welch eine Befreiung!

Nur, das Drehbuch, das darüber hinaus geht, kennen wir noch nicht. Und indem wir seine Vorgeschichte kennen, das Virus und seine Erfindung, müssen wir in der Fortsetzung mit dem Schlimmsten rechnen. Ob wir die Befreiung dafür nutzen können?
Im Moment besteht sie erst einmal darin zu sagen:

WIR GLAUBEN EUCH KEIN WORT!

 

Claudia von Werlhof, 28.4.2020

Neuer Aufsatz von Prof. Claudia von Werlhof: Die “Kritische Patriarchats-Theorie” als neues Paradigma.

Prof. Dr. Claudia von Werlhofs neuer Artikel mit dem Titel
“Überblick über die Patriarchatskritik: Die „Kritische Patriarchats-Theorie“ als neues Paradigma”
wurde kürzlich im “Jahrbuch für psychohistorische Forschung Band 20 veröffentlicht.

Aus dem Inhalt:

Das „Kapitalistische Patriarchat“ als „Alchemistisches Kriegssystem“ einer „Schöpfung aus Zerstörung“ und die Folgen

Vorbemerkung:
Obwohl ich gerade keine Psychologin bin, wurde ich von Herrn Dr. Janus
eingeladen, einen Überblick über die Patriarchatskritik zu geben. Denn
das Thema Matriarchat und Patriarchat soll Eingang in die Arbeit der
GPPP finden. Die Patriarchatskritik beschäftigt mich nun seit
Jahrzehnten.
1 Es freut mich daher, einen Einblick in diese Arbeit zu
geben. Frau Sahlender-Wulf hat ja bereits zur Matriarchatsforschung
referiert und mich auf das Milieu der GPPP vorbereitet.
Exposee:
Die bisherige Patriarchatskritik war v.a. auf eine Analyse der
politischen Macht und Herrschaft von Männern über Frauen
reduziert. Dazu gehört auch die Wahrnehmung des Patriarchats als
einer lediglich „kulturellen Orientierung“. Dann kam die Analyse
der ökonomischen Ausbeutung von Frauen in der Moderne dazu,
und es entstand der Begriff des „kapitalistischen Patriarchats“.
Zuletzt kam es zur „Kritischen Patriarchatstheorie“. Diese bezieht
auch die v.a. fehlende Frage nach dem Naturverhältnis und der
Technik ein und entwickelte einen neuen Zivilisationsbegriff.

In der Zivilisation des Patriarchats geht es um den Versuch, die
„Mutter am Anfang des Lebens“ – mater arché – durch einen
„Vater“ – pater arché – zu ersetzen. Das Patriarchat ist demnach
eine frauen-, mutter- und naturfeindliche Zivilisation, die einer
Utopie von den angeblichen Segnungen der Zerstörung und
künstlichen Neu-„Schöpfung“ der Natur und des Lebens folgt,
welche „besser“ und „höher“ sein soll, und der Mütter i. w. S. gar
nicht mehr bedarf.
Während die Psychologie von einem evolutionären
Gesellschaftsbild ausgeht, das von der Magie, dem Mythos und der
Ratio bis heute „aufsteigt“, und mit ihm die Psyche, geht die
Kritische Patriarchatstheorie umgekehrt von einer De-Evolution
aus, die mit dem Patriarchat beginnt und zu einer alles
verkehrenden, buchstäblich perversen, das Lebendige im Prinzip
„hassenden“ Zivilisation führt, sodass inzwischen das Leben auf
Erden bedroht ist.
Was bedeutet diese patriachatskritische Sicht für die Psychologie?


Veröffentlichung: http://www.mattes.de/

  • Titel: Die weiblich-mütterliche Dimension und die kindheitliche Dimension im individuellen Leben und im Laufe der Menschheitsgeschichte
  • Herausgeber: Ludwig Janus, Götz Egloff, Heinrich Reiß, Winfried Kurth
  • Mattes Verlag, 01/2020
  • Einband: Kartoniert / Broschiert
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783868091540
  • Umfang: 434 Seiten
  • Gewicht: 557 g
  • Maße: 211 x 148 mm
  • Stärke: 25 mm

Beitrag Werlhof in: Marianne Gronemeyer et al.: »Aber ich will nicht in diese Welt gehören…« – Beiträge zu einem konvivialen Denken nach Ivan Illich

Soeben erschienen ist ein Beitrag von Claudia von Werlhof mit dem Titel „Die „Ver-Schattung“ der Hausarbeit“ im neuen Werk von:

Marianne Gronemeyer/ Reimer Gronemeyer/ Charlotte Jurk/ Marcus Jurk/ Manuel Pensé (Hg.):
»Aber ich will nicht in diese Welt gehören…« – Beiträge zu einem konvivialen Denken nach Ivan Illich. transcript Verlag 2019

Leseprobe aus dem Inhalt:
Claudia von Werlhof: Die „Ver-Schattung“ der Hausarbeit
Aus dem Spanischen übersetzte und 2019 ergänzte Version
eines Vortrages von 2012, S. 165-181.

..Ivan Illich hat in meinem intellektuellen Leben eine wichtige Rolle gespielt und war
einer der ganz wenigen Männer, die mich in meiner radikalen Suche nach Erkenntnis
unterstützten (die meisten versuchten, mich stattdessen daran zu hindern).
Diese Suche begann zunächst mit der Analyse der modernen Hausarbeit, einem
Thema, das damals, in den späten 1970er Jahren, in jeder Hinsicht neu war (vgl. Werl-
hof 1978). Außer mir nahmen auch andere damalige Feministinnen daran teil (vgl.
Bock/Duden 1977, Kittler 1980), denn es war die Zeit der radikalen wissenschafts-
und systemkritischen Frauenbewegung, und Ivan entwickelte daraufhin – wie er sag-
te – seinen Begriff der „Schattenarbeit“ (vgl. Illich 1982). Das ist der Grund, warum
Ivan und ich uns kennenlernten, uns befreundeten, und ich heute hier bin.
Jean Robert (der das Treffen in Cuernavaca organisiert hat) nannte mir ursprüng-
lich einen anderen Titel für meinen Vortrag, wie er ihn sich vorstellte. Er lautete,
umgekehrt: „Die Verweiblichung der Schattenarbeit“. Mir geht es dagegen um etwas
ganz anderes, nämlich „die Ver-Schattung der Hausarbeit“. So gibt es Jeans Versi-
on des Phänomens zwar auch, aber sie ist nicht die grundlegende in der Welt der
Frauenarbeit…

Schöne „grüne“ Digi-Welt? Oder: Die neue „grüne Revolution“?

Zur Kritik von Jeremy Rifkin: Der globale Green New Deal
von Prof. em. Dr. Claudia von Werlhof


Was ist das Anliegen und die These? Es geht um den schnellstmöglichen Beginn eines neuen globalen Erdzeitalters einer 3. Industriellen Revolution, die das Zeitalter der fossilen Rohstoffe als Energiegrundlage ablöst. Grund: Das Ende der fossilen Rohstoffe um 2028 und die so genannte Klimaerwärmung durch CO2 als Resultat der Verbrennung fossiler Energien, welche das Leben auf Erden bedrohe. Der Aus- und Umstieg sei möglich, weil als Alternative die „grünen“ Energien vor allem aus Sonne und Wind zur Verfügung stünden und immer besser und billiger genutzt werden könnten, und das weltweit sowie dezentral ebenso wie zentral durch Einspeisen der jeweils vor Ort gewonnenen Energien. Auch Speichertechnologien stünden ausreichend zur Verfügung. Eine 100%ige Versorgung sei möglich. Nun müsse der Ausstieg aus den Fossilen in Gang gesetzt, der Markt neu orientiert, das Investitionskapital umgeschichtet und die neue Energieinfrastruktur finanziert werden, was u.a. über den Staat und die Pensionskassen sowie „grüne“ Banken ginge und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen öffentlich und privat erfordere. Modelle dafür werden vorgestellt. Es geht vor allem um den Umbau der Infrastruktur. Dieser werde neue Arbeitsplätze schaffen, denn alle Verkehrssysteme, Gebäude und Kommunikationssysteme seien betroffen, damit sie digitalisierbar sind und dadurch „smart“ werden. Das „Internet der Dinge“, Internet of Things, IdD/IoT, sei auf diese Weise zu organisieren, bei dem alle Tätigkeiten und Geräte, Personen und Sachen über Sensoren miteinander verbunden sind und auf diese Weise eine Weltgemeinschaft, Weltfamilie, Handel und Austausch von allem und allen global und ununterbrochen möglich sind.

Widerstand mit Zuckerbrot und Peitsche brechen

Obwohl diese smarte Infrastruktur und die smart city mehr Energie erfordert als die alte, sei sie über Wind und Sonne bereitstellbar. Jedes Gebäude trage am Ende dazu bei. Dieser Umbau müsse auch gegen Widerstand erfolgen („Zuckerbrot und Peitsche“). Alle Neubauten und Verkehrswege müssten entsprechend geplant werden.

Auf diese Weise wird der gesamte tertiäre Sektor der Dienstleistungen mit neuer Energie versorgt und dabei durchmaschinisiert, z.B. das Verkehrssystem mit fahrerlosen Wagen und zur allgemeinen Verfügbarkeit, sowie mit einer weitgehenden Ersetzung des Individualverkehrs. Elektromobilität vorausgesetzt, alles mit Ökostrom betrieben. Das Leben der Menschen ist dann gleich mit in die Infrastruktur integriert und zum ersten Mal voll transparent, gehört mit smart phones, Handys, PCs etc. dazu und ist Teil einer riesigen digitalen Megamaschine. Der smart-digitale Lebensraum wird dargestellt als grün-linke Lebensweise und Gemeinschaft, an der alle weltweit teilhaben und auch das neue Kapital durch Umorientierung auf seine Kosten kommt. So kann man während des Verkehrs online einkaufen oder sich durch Videos unterhalten lassen, ähnlich wie im Flugzeug.

Die Landwirtschaft als primärer Sektor soll entkarbonisiert werden, also keine auf Öl basierenden Dünger etc. mehr verwenden, sondern „ökologisiert“, also angeblich Bio-Landwirtschaft werden, allerdings mit autonomen, selbstfahrenden, digitalisierten Maschinen. Wie sich das verträgt, z.B. wenn es keine Monokultur gibt, wird nicht näher erläutert, aber Vandana Shiva lobt Rifkins Ansatz, obwohl ihr Modell keine Maschinisierung der indischen Landwirtschaft inkludiert – bis jetzt.

Über die Industrie als sekundären Sektor gibt es überhaupt keine Aussagen, also z.B. darüber, wie und womit die Windräder, Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen gebaut werden sollen, oder die Flugzeuge, selbst wenn sie bald mit Ökobenzin fliegen sollten, oder alles Übrige, was die Gesellschaft braucht.

Ausgerechnet die Energiefrage bleibt ungeklärt: Die Behauptung, dass Sonne und Wind ausreichen, bleibt dahingestellt. Von anderen Erneuerbaren wird nicht gesprochen, also alle Arten von Biomassen und Energiepflanzen, Ölpalmplantagen, selbst Wasser und Geotherme nicht, Wasserstoff am Rande. Wo eine Kombination mit fossilen Energien weiterhin notwendig ist oder praktiziert wird, z.B. in der Industrie oder im Militär als dem Hauptenergiefresser, bleibt undiskutiert.

Es versteht sich von selbst, dass das Militär auch nicht im Zusammenhang mit Klima- und Wettermanipulationen erwähnt wird, geschweige denn als Erfinder des Geoengineering und seiner weltweiten Anwendung. Denn das ist ja weiterhin DAS Tabuthema der Szene, die Rifkin bedient.

Die neue Gesellschaft wird als eine Art globaler Sozialkapitalismus dargestellt. Mit dem Wegfall der Fossilen ist der Kapitalismus nun plötzlich ein guter.

Die sonstige Rohstofffrage, z.B. die, woher und wie lange es Coltan für Handys und seltene Erden für die Irrsinns-Digitalisierung von allem und jedem geben wird, fällt flach.

Wovon die Leute nach dem Umbau der Infrastruktur leben sollen, bleibt unerfindlich, zumal durch Automatisierung und Digitalisierung massenhaft Arbeitsplätze wegfallen. Das Leben der Menschen wird eher als bloße Konsum-, Verkehrs- und Kommunikationsangelegenheit dargestellt. Außer der Tatsache, dass die Energie dafür aus der Natur kommen soll, kann ich nichts „Grünes“ daran erkennen.

Obwohl die Einsicht, dass wir dem Ende der fossilen Ressourcen entgegengehen, ausreichen würde für einen Umbau der Gesellschaft, ist merkwürdigerweise dieser Umbau auf “grüne Energien“ in seiner Gänze nicht durchargumentiert. Zweitens wird immer wieder mit der Angst vor dem Klimawandel, ja dem Artensterben aufgrund dessen, sowie einer weiteren Zerstörung des Lebens auf der Erde, und zwar bis in die Zukunft hinein, argumentiert, obwohl ja angeblich durch CO2-Einsparung das Klima sich wieder verbessert.

Warum? Dass das neue Energieregime nicht genauer dargestellt wird, kann ich nicht erklären. Das Zweitere wird ganz klar dazu benutzt, um Angst zu machen und massiv zu drohen, damit die Leute den Umbau akzeptieren, der ja jede Art von unabhängiger Bewegung zur Gänze zunichtemacht. Dabei wird immer wieder mit „Zuckerbrot und Peitsche“ argumentiert, also Anreizen und Zwang. Es gibt eine Schuld und potenzielle Schuldige. Darauf sollte man sich schon einmal einstellen.

Insgesamt gesehen weiß der Autor mit Sicherheit, dass der CO2-Mythos einer ist. Dennoch verwendet er diese Metapher und sagt nichts über den wirklichen Zustand des Planeten. Er ist also ideologisch gesteuert, und er will ein Modell durchsetzen, das offenbar nicht ohne Widerstand akzeptiert werden wird.

Das Kapital und den Staat in Europa und China hat er schon auf seiner Seite, wie er meint, nur nicht in den USA. Von Russland sagt er merkwürdigerweise nichts.

Gewaltige Kapitalumschichtung mit der Schaffung einer totalitären Technologie

Welchen Interessen dient das Ganze? Auf jeden Fall Rockefeller und Soros mit ihren Kampagnen gegen Exxon sowie den Demokraten in den USA. Ganz klar soll eine gewaltige Kapitalumschichtung erreicht werden

Der Widerspruch zwischen grüner Energie und digitaler Technik, Digitalisierung und Megamaschiniserung des Lebens und der Kultur, also der totalitäre Zugriff auf alles und jedes, die „Mortifikation“ im Sinne einer Entmachtung der Einzelnen und ihre Integration als Rohstoff des Großen Werks der technisch durchkontrollierten Gesellschaft, wird überhaupt weggelassen.

Themen wie 5G oder die Möglichkeit des äußeren Zugriffs auf jeden über die Sensoren in seiner Umgebung, ja an ihm selbst, bleiben in weiter Ferne. Das ist in China ja schon als totale Kontrolle jedes Einzelnen sichtbar. Dazu gibt es keine Kritik. Der ständig verwendete Begriff der Nachhaltigkeit bleibt daher ominös. Nachhaltig in Bezug auf was? Und: wer fällt raus? Wo wann warum … Darüber kein Wort.

Über Frauen wird einmal gesprochen, um zu sagen, dass sie in einer solchen Gesellschaft gleichberechtigt seien. Das ist alles. Klar, der Maschine ist es egal, wer ihre smarte Technik benutzt, am besten eben alle. Wo wäre da ein lauschiges Plätzchen für ein Liebesgeflüster zu finden, oder gar ein Baum, unter dem es stattfinden könnte? Wie werden sich Schwangere oder Mütter mit Babys und Kleinkindern durch die smarte Welt bewegen, ohne wegen der Strahlenbelastung dauernd in Angst zu leben?

Ein sehr seltsames Buch. Auf jeden Fall das eines neuen bzw. sich umschichtenden Kapitals und einer neuen totalitären Technologie, die bis in die Eingeweide der Einzelnen reicht. Es kommt die „Künstliche Intelligenz“, und die meint es nicht gut mit der natürlichen. Da sieht man, worauf die Beteiligung der Partei der so genannten „Grünen“ an diversen Regierungen hinausläuft.

Rifkins Buch über „Das biotechnische Zeitalter“, das er u.a. davor schrieb, ist eine Horrorgeschichte über die Möglichkeiten der Gentechnik, vor der noch jeder Mensch und jedes Menschenrecht sich zusammen mit dem ererbten Lebendigen auf Erden in Luft auflöst. Davon wird in positiver Manier nur an einer Stelle im Green New Deal gesprochen (S. 152), wo es darum geht, wie man mit weiteren neuen Technologien an neue Materialien kommen kann. Diese neben der KI neue, alles Lebendige, also „Grüne“, auch aus seiner Sicht vollständig umwälzende Technologie fällt aber im neuen Buch unter den Tisch.

Jedenfalls ist die Behauptung, dass es jetzt um eine grüne neue Zivilisation gehe, als schlechter Witz zurückzuweisen. Was die Natur angeht, so ist sie Energie- und als Boden noch Nahrungsmittellieferantin. Rifkin spricht sich immerhin gegen die Atomkraft aus und ist für die Wiederaufforstung. Aber das Lebendige selbst ist bei ihm nur noch Teil der globalen Maschine. Das wird in den anderen neuen Technologien, der Gentechnik, der synthetischen Biologie, der Nanotechnik, der KI als Robotik und Transhumanismus und dem Geoengineering erst so richtig und brutal deutlich, aber im Green New Deal werden sie nicht erwähnt. Denn in ihnen gibt es überhaupt keine ursprüngliche Natur mehr, sondern dieser wird eine patriarchale Schöpfung, ja neue Evolution entgegengesetzt. Ja, dann kann das Massensterben der Tier- und Pflanzenwelt bald mit künstlichen Lebewesen aus der Retorte ersetzt werden, und Rifkin könnte sich die Warnungen vor der Extinktion [dem Aussterben] sparen!

Rifkins Buch atmet keinen guten Spirit. Es fällt schwer, es zu lesen, es lähmt, was zeigt, dass da vieles nicht stimmt, fehlt, unterschlagen wird, oder falsch ist. Dennoch werden ihm viele Leute auf den Leim gehen, z.B. die Grünen und Linken, die Jungen von Greta und ihre gesponserten Bewegungen genauso. Sie sind bei Rifkin ja alle schon inbegriffen. An sie wendet er sich, weil sie das Projekt von unten stützen sollen. Denn sonst, wer weiß…

Auf dem Weg in den digitalen Knast

Das Buch ist vor allem voller Eigenlob über die Kontakte und Regierungsberatungstätigkeit des Autors weltweit. Angela Merkel hat ihm besonders gefallen. Der Green New Deal ist das neue politische Megaprojekt. Es soll die neue „Große Transformation“ der Moderne einleiten. Deshalb müssen wir es kennen. Grüne Energie ist ja ok. Aber daraus folgt eigentlich etwas anderes als ein digitaler Knast.

Jeremy Rifkin: Der globale Green New Deal: Warum die fossil befeuerte Zivilisation um 2028 kollabiert – und ein kühner ökonomischer Plan das Leben auf der Erde retten kann

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2019, Übersetzung: Bernhard Schmid, gebundene Ausgabe, 319 Seiten, 26,95 Euro

What – the hell – is patriarchy? Open letter to the editors and co-authors of „Pluriverse. A Post-Development Dictionary“, New Delhi 2019

What – the hell – is patriarchy? And does post-development mean a comeback of matriarchy?

Pluriverse Flyer .pdf

OPEN LETTER (.pdf)
to the editors and co-authors of A. Kothari et al. (Eds.): „Pluriverse. A Post-Development Dictionary“, New Delhi 2019

Dear editors and co-authors!
As one of the authors I have gone through the Pluriverse-book that appeared just a few days ago, and I would like to comment on it.
Thank you for having contributed to this incredible collection of articles that first of all are documenting the self descriptions of worldwide social movements who have said goodbye to „development“. This way, the major part III of the book is dedicated to the post-development movements.
After having written my own contribution „new matriarchies“, I did not expect to find that our „pluriverse“ would turn out to be basically – „matriarchal“! Though with different words and concepts most of the authors refer to a desired future which is presented more or less like the pre-colonial and pre-patriachal past: egalitarian, no hierarchies, no patriarchy, no capitalism, no exploitation and extractivism, a technology in tune with nature, a subsistence and gift economy, no violence and war, no state apparatus, a close relationship with nature, a spiritual relationship to her
and between her and the people, the dignity of all life, and much love for Mother Earth.
I nearly could not believe it: It is indeed like matriarchy!
In the other parts of the book, however, most of the discussions still concentrate on development, colonialism and capitalism, why they did not or could not fulfill their promises, and how the debate went on resulting in post-development as an alternative to development instead of an alternative development, as was discussed before.
As for a comparison between the first parts and the third part of the book the question arises how they relate to each other. Because, what is expressed in the third part does not so much have to do with development/alism, its politics and debates any more, but with the continuity from precolonial culture and civilization to an alternative, post- colonial one – interrupted by „development“.
Maybe this becomes more obvious than it would have occurred otherwise, because the restriction to two pages and the form given to the texts forced us as authors to concentrate on the very essence of our contributions.

What is remarkable, however, is the absence of the concept of „matriarchy“ practically everywhere. The same is true for its counter-concept of „patriarchy“ though the word patriarchy/patriarchal is at least mentioned many times. It seems, therefore, that we need a debate about both of them! Because, how is it possible to explain the change from capitalism to matriarchy without a concept of matriarchy and patriarchy – and their connection or disconnection with capitalism, which itself then seems to be somehow different from what it is believed to be, as well.
Looking at the difference between the first parts and the third one from a female point of view, it appears as if it was mainly women who looked at development from their „old“ point of view all the time over, not believing in it anyway, so that when it failed and everybody had to acknowledge it, they just continued to look at it the same way, and men had to agree to it and had to return to this view again. Whereas it was mainly men who had tried to cooperate with development and had hopes in it or believed in it – that ́s what patriarchy seems to mean to them. But in the meantime they had to learn that it did not work out for them as well. And now they are engaged in the „great turning“ to the older views again, „back“ or „forward“ to them…

Now men try to explain how and why in the times of development they did not believe in their own culture and women anymore, being seduced and corrupted by western colonialism, capitalism and patriarchy. Reflecting this historical mistake, however, will take more time because the question of matriarchy and patriarchy is not really understood and defined yet, not to speak of their relationship with capital, the whole of modern civilization and especially machine technology, which means „progress
and development“, concerning especially the nihilistic and hateful attitude of the latter towards all life and women in the first place.
So, what the hell, is patriarchy? It is obvious that it does not simply consist of a „bad male
behaviour“, for example the famous „machismo“ in Latin America, as is believed everywhere. Because this behaviour, as I would define it, is only the result of a myth that men are taught to believe in, namely, that they are called to realize the great work of an overthrow of Mother Nature herself by creating a life that is supposed to be superior to the normal one, so that they would replace mothers and nature by „fathers“ and machines. This is the promise of progress and development, this is why patriarchal men behave so arrogant and violent toward nature, life and women, and this is why many of them were and still are caught by development and try to realize it.

So, whereas the authors in part III of the book are expressing how they started to understand what has happened and why their former culture will also be their future one, if there is any future at all, most of the authors in the rest of the book didn ́t get to that yet. They are still fighting with development and explaining why they believed in it and/or how difficult it was or it would be to forget about it. What and where is the alternative, anyway? Some of them did not really leave development behind, which means that they did not see that also their own future will be „matriarchal“ again or fail to exist. This is what they could and should learn from the social movements in the South. During the last decades this was not so clear yet, because many movements still believed in „progress and development“, if it was declared to be at least „socialist“.
It was mostly the emergence of the indigenous movements in combination with the ecological question and the movements of women that changed this view. This was very well explained for instance by the „Sub“ Marcos from the Zapatista movement in Mexico.
In sum, in „Pluriverse“, there is no thorough theoretical and/or practical debate of matriarchy and patriarchy and their relationship with capitalism/socialism, colonialism and their technologies, and why these are so detrimental to nature and life, be it for the South, be it for the North.

These questions, however, lurk around every corner of the book, but they are not taken up and discussed. There seems to be no consciousness of their importance as theoretical concepts and not only words. There is, therefore, missing an analysis deep enough to show what has really happened historically and is still happening or will happen now, because the western system which is a patriarchal war system that wants to „transform“ everything the way explained already, does not stop to exist only because the colonies are awakening from development dreams and the promises of patriarchy trying
to move towards their own truth again.
The way I see it, it is wonderful to realize that in practice patriarchy, capitalism, colonialism and development are all questioned now in a deeper way than before – this is what the book shows very, very clearly. It seems that once the ideology has somehow disappeared, because it proved to be more than wrong, there is again room for a new truth or the old one. But, from a theoretical point of view, this change is neither sufficiently expressed nor explained, though it would be important to do so in order to rise it to the consciousness of all those concerned, especially also those in the North.
Only then they, too, would more radically oppose that which we call „capitalist patriarchy“, learning their lesson from the South.
It seems that today it is the other way around, and we in the North learn from those in the South. We learn, for example, that our past was matriarchal as well! We have forgotten about it, as we have been „developing“ so much!The reason why we need this theoretical debate is quite clear. The movements show it themselves, and the West, including today the East as well do and did not change. Their response will be the
same as the one of the West 500 years ago, no doubt.
The book leaves the impression, however, that we are now next to the exit to paradise, or have even passed through it already, because we do not believe in development any more. This, however, will not be enough. Whereas many social movements of the South are acting accordingly already, those of the North, nevertheless, mostly are not…
In the „theoretical“ debate that I propose, it should be made clear what thís difference is all about, why it exists, and how it can be overcome, eventually. Without new and „deep“ concepts of matriarchy, patriarchy and capital this will not be possible.
I hope the book goes planetary, and I hope that there will be a further debate.

Hugs to all,
Claudia von Werlhof
www.fipaz.at
www.pbme-online.org


Claudia von Werlhof, Austria, 10.7.2019, claudia-von-werlhof@uibk.ac.at

Live-Mitschnitt Vortrag Prof. em. Dr. Claudia von Werlhof „Überblick über die Patriarchatskritik“, Heidelberg 2019

Hier können sie den Live-Mitschnitt des Vortrags von Prof. em. Dr. Claudia von Werlhof, mit dem Titel „Überblick über die Patriarchatskritik“, bei der Jahrestagung der GPPP (Gesellschaft für Psychohistorie und Politische Psychologie) in Heidelberg 2019 hören, der uns dankenswerterweise von Renate Fuchs zu Verfügung gestellt wurde.


Aus dem Expose:
Die bisherige Patriarchatskritik war v.a. auf eine Analyse der politischen Macht und Herrschaft von Männern über Frauen reduziert. Dazu gehört auch die Wahrnehmung des Patriarchats als einer lediglich „kulturellen Orientierung“. Dann kam die Analyse der ökonomischen Ausbeutung von Frauen in der Moderne dazu und es entstand der Begriff des„kapitalistischen Patriarchats“. Zuletzt kam es zur „Kritischen Patriarchatstheorie“. Diese bezieht auch die v.a. fehlende Frage nach dem Naturverhältnis und der Technik ein und entwickelte einen neuen Zivilisationsbegriff. In der Zivilisation des Patriarchats geht es um den Versuch, die „Mutter am Anfang des Lebens“ – mater arché – durch einen „Vater“ – pater arché – zu ersetzen. Das Patriarchat ist demnach eine frauen-, mutter- und naturfeindliche Zivilisation, die einer Utopie von den angeblichen Segnungen der Zerstörung und künstlichen Neu- „Schöpfung“ der Natur und des Lebens folgt, welche „besser“ und „höher“ sein soll, und der Mütter i.w.S. gar nicht mehr bedarf. Während die Psychologie von einem evolutionären Gesellschaftsbild ausgeht, das von der Magie, dem Mythos und der Ratio bis heute „aufsteigt“, und mit ihm die Psyche, geht die Kritische Patriarchatstheorie umgekehrt von einer De-Evolution aus, die mit dem Patriarchat beginnt und zu einer alles verkehrenden, buchstäblich perversen, das Lebendige im Prinzip„hassenden“ Zivilisation führt, sodass inzwischen das Leben auf Erden bedroht ist. Was bedeutet diese patriachatskritische Sicht für die Psychologie?

 

Vortrag Prof. Claudia von Werlhof „Internationale Woche“ FH Bielefeld 15.05.2019

Vortrag von Prof. em. Dr. Claudia von Werlhof mit dem Titel: „Frauen-Bewegungen zwischen Natur(zerstörung) und (Utopie der) Maschine. Perspektiven im Patriarchat“ im Rahmen der „Internationale Woche 2019“ an der FH Bielefeld.

Datum: 15. Mai 2019| 15:30-16:30 | Raum B200 | Zentraler Hochschulcampus FH Bielefeld
Organisation: Cornelia Giebeler

Aus der Ankündigung:
Claudia von Werlhof, Prof. Dr., Universität Innsbruck, Österreich, em.
„Frauen-Bewegungen zwischen Natur(zerstörung) und (Utopie der) Maschine. Perspektiven im Patriarchat“.
Einordnung der Frauen-Bewegungen zwischen Radikalfeminismus und Ökofeminismus, der von oben inszenierten „Gender“-Bewegung sowie einer anstehenden planetaren Bewegung für „Mutter Erde“ im Rahmen der noch weitgehend undiskutierten Folgen des militärischen „Geoengineering“ („Klimawandel“, Ozonsterben und Folgen für das Erdenleben). Ausgangnahme vom neuzeitlichen Naturbeherrschungswahn, der Verwandlung der „Hexe“ in die Hausfrau und der Integration ihrer Arbeitskraft in das moderne „kapitalistische Patriarchat“, welches die technische Transformation aller Natur und alles „Weiblich-Mütterlichen“ in Kapital: Ware, Geld, Kommando und Maschinerie betreibt. Ziel ist die Abschaffung aller Natur-Formen generell, sowie des Geschlechts und insbesondere der Mutterschaft nebst ihrer „Ersetzung“ durch Kapital, vor allem in Gestalt der Maschine als „System“.

Tagungsflyer: https://bib.fh-bielefeld.de/multimedia/Hochschulverwaltung/Dezernat+II/International+Office/Downloads/Internationale+Woche/Programm+IW+2019_FH+Bielefeld.pdf

Website: https://bib.fh-bielefeld.de/internationales/internationale-woche-2019

Nächster Vortragstermin von Prof. em. Dr. Claudia von Werlhof: Heidelberg

Vortrag zur Jahrestagung der GPPP (Gesellschaft für Psychohistorie und Politische Psychologie) mit dem Titel: „Die weiblich-mütterliche und die kindheitliche Dimension im individuellen Leben und im Laufe der Menschheitsgeschichte“.

Prof. em. Dr. Claudia von Werlhof spricht zum Thema: „Überblick über die Patriarchatskritik“, 7.4. 2019, um 9.30 in Heidelberg, Bergheimerstr. 20, Seiteneingang, Institut für Medizinische Psychologie,

Live-Mitschnitt, von Prof. em. Dr. Claudia von Werlhof, „Überblick über die Patriarchatskritik“, Heidelberg 2019:

 

Aus dem Expose:

Die bisherige Patriarchatskritik war v.a. auf eine Analyse der politischen Macht und Herrschaft von Männern über Frauen reduziert. Dazu gehört auch die Wahrnehmung des Patriarchats als einer lediglich „kulturellen Orientierung“. Dann kam die Analyse der ökonomischen Ausbeutung von Frauen in der Moderne dazu und es entstand der Begriff des„kapitalistischen Patriarchats“. Zuletzt kam es zur „Kritischen Patriarchatstheorie“. Diese bezieht auch die v.a. fehlende Frage nach dem Naturverhältnis und der Technik ein und entwickelte einen neuen Zivilisationsbegriff. In der Zivilisation des Patriarchats geht es um den Versuch, die „Mutter am Anfang des Lebens“ – mater arché – durch einen „Vater“ – pater arché – zu ersetzen. Das Patriarchat ist demnach eine frauen-, mutter- und naturfeindliche Zivilisation, die einer Utopie von den angeblichen Segnungen der Zerstörung und künstlichen Neu- „Schöpfung“ der Natur und des Lebens folgt, welche „besser“ und „höher“ sein soll, und der Mütter i.w.S. gar nicht mehr bedarf. Während die Psychologie von einem evolutionären Gesellschaftsbild ausgeht, das von der Magie, dem Mythos und der Ratio bis heute „aufsteigt“, und mit ihm die Psyche, geht die Kritische Patriarchatstheorie umgekehrt von einer De-Evolution aus, die mit dem Patriarchat beginnt und zu einer alles verkehrenden, buchstäblich perversen, das Lebendige im Prinzip„hassenden“ Zivilisation führt, sodass inzwischen das Leben auf Erden bedroht ist. Was bedeutet diese patriachatskritische Sicht für die Psychologie?

Tagungsflyer: http://www.psychohistorie.de/tagungen/33_Jahrestagung_Heidelberg_04_2019.pdf
Website: http://www.psychohistorie.de/

Claudia von Werlhof und Dagmar Neubronner zum Thema: „Stirbt die Erde?“


Gesprächsreihe mit Prof. Dr. Claudia von Werlhof und Dagmar Neubronner über den Zustand der Erde, Rosalie Bertell, Geoengineering, CO2 und das Ozon Problem, Januar 2019.

YouTube Playlist: Liegt die Erde im Sterben?


Dagmar Neubronner ist Biologin, Therapeutin und Publizistin, von 2006 bis 2018 Aufbau des deutschsprachigen Programms des entwicklungspsychologischen Neufeldinstituts. Sie ist Mutter zweier schulfrei gebildeter Söhne.


Kommentar Claudia von Werlhof zu den 5 Gesprächen mit Dagmar Neubronner „Stirbt die Erde?“

Zuerst sollte es vor allem um die Frage des Ozonsterbens gehen, denn das ist an Gefährlichkeit im Moment und für die nächsten Jahrzehnte kaum zu überbieten. Ich hatte darüber in den Info-Briefen  13 und 14 informiert und in verschiedenen ausländischen Medien publiziert. Als Dagmar Neubronner, die ich wegen ihrer Arbeit für Kinder und zur „Bindungsanalyse“ schätzen gelernt hatte, mich fragte, ob wir dazu ein Gespräch machen wollten, stimmte ich zu. Bereits im 2. Gespräch merkte ich, dass nichts vertieft werden konnte. Wir blieben bei der Radioaktivität als einer der vielen Ursachen des Ozonsterbens stecken. Ich wollte aber wenigstens auf die gesellschaftlichen Hintergründe zu sprechen kommen, was knapp im 3. Gespräch zum Thema Geschichte des Patriarchats erfolgte, und im 4. dann zu dessen großtechnischen Folgen in Form einer „Maschinisierung des Lebendigen“, die im weitesten Sinne den Zusammenhang abgibt für die Entwicklung von Technologien, die heute zum Ozonsterben führen. Im 5. Gespräch wollte Dagmar endlich das Thema „Was tun?“ besprechen, was ich nur im Zusammenhang mit einer Analyse der Ursachen des Dilemmas tun wollte. Nun zeigte sich, dass sie Vorstellungen hatte, die mit diesen Ursachen nichts zu tun hatten, sodass wir uns gar nicht (mehr) verständigen konnten. Denn nun hätten wir ja zum Ausgangspunkt zurückkehren müssen, nämlich der Frage, wie verhindern wir, dass die Gründe für das Ozonsterben weiter unerkannt bleiben, und wie schaffen wir es, dass die Aktivitäten, die zu ihm führen, eingestellt werden.

Das alles habe ich in den letzten Infobriefen thematisiert. Leider konnte ich das in den Gesprächen nicht so zum Thema machen, wie es aus meiner Sicht notwendig gewesen wäre.

Innsbruck, 6.3.2019